Heute Morgen um Punkt 8 Uhr ist mein erster LinkedIn-Beitrag online gegangen.
Ich war ehrlich gesagt ziemlich gespannt.
Nicht nur wegen des Beitrags selbst, sondern weil davor unglaublich viel Arbeit steckte.
Ich habe mich mit Strategien beschäftigt, Inhalte geplant, Veröffentlichungszeiten recherchiert, verschiedene Tools ausprobiert, Konzepte verglichen und unzählige Diskussionen geführt.
An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an Alex Wick. 🙏
Dein Input hat vieles, was ich mir bereits erarbeitet hatte, noch einmal auf ein ganz anderes Level gehoben.
Natürlich habe ich nach der Veröffentlichung trotzdem direkt den ersten Schreibfehler entdeckt.
Obwohl ich den Text gefühlt hundertmal gelesen und umgebaut hatte.
Ich glaube, irgendwann wird man einfach betriebsblind.
Jetzt ist es Abend.
Knapp zehn Stunden später.
Über 400 Impressionen.
Sechs Likes.
Für meine aktuelle Reichweite soll das sogar ein ziemlich guter Start sein.
Und trotzdem ging mir ein anderer Gedanke durch den Kopf.
Warum fällt uns ein Like manchmal eigentlich so schwer?
Dabei kostet es nichts.
Es dauert vielleicht eine Sekunde.
Und trotzdem schauen viele etwas an, finden es vielleicht sogar gut … und scrollen einfach weiter.
Ich glaube, ich ticke da etwas anders.
Wenn ich sehe, dass sich jemand Mühe gegeben hat, eine gute Idee teilt oder einfach etwas Positives in die Welt bringt, dann drücke ich meistens auf “Gefällt mir”.
Nicht, weil ich alles perfekt finde.
Sondern weil ich Wertschätzung zeigen möchte.
Vielleicht ist das auch eine Frage des Mindsets.
Ich finde, wir könnten uns gegenseitig viel häufiger kleine positive Signale schenken.
Ein Like.
Ein netter Kommentar.
Ein ehrliches “Gut gemacht”.
Es kostet uns fast nichts.
Für den anderen kann es aber genau die Motivation sein, weiterzumachen.
Vielleicht sollten wir uns öfter fragen:
Warum sollte ich etwas nicht liken, wenn es mir grundsätzlich gefällt?
Anstatt nach Gründen zu suchen, warum ich es lieber lasse.

“Like”mit vielen lieben Grüßen
Danke dir Karin – ich mag euch auch 😍